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aus Hellweger Anzeiger: Mittwoch, 26. Februar 2014

Von den Unikliniken in die Landpraxen

Gesundheitspolitiker Jens Spahn zu Gast in Fröndenberg

                    Von Christian Vormbrock

HOLZWICKEDEEs ist eine der größten Herausforderungen für die kommenden Generationen und eine der emotional geführtesten Diskussionen in Deutschland: die Gesundheitspolitik. Kein Wunder also, dass Jens Spahn, der gesundheitspolitische Sprecher der Union im Bundestag, gestern Abend Dutzende Besucher nach Fröndenberg lockte.

Im Rahmen des vierten Südkreisforums der CDU-Verbände Unna, Fröndenberg, Holzwickede und Schwerte referierte Spahn grob und verständlich über die drei Eckpunkte der Gesundheitspolitik, deren Novellierung sich die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag auf die Fahnen geschrieben hat – Finanzierung, Vorsorge, Pflege.
So bekräftigte der 33-Jährige etwa beim Thema Finanzen die Richtigkeit des einseitigen Anhebens der Krankenversicherung, nämlich nur aufseiten der Arbeitnehmer. „Müssten auch die Arbeitgeber mehr zahlen, wird Arbeit in Deutschland zu teuer“, erklärte Spahn.
Mit dem Thema „Fehlende Fachärzte“ rannte er im gebeutelten Kreis Unna offene Türen ein – und erntete mit seinen eher ungewöhnlichen Vorschlägen so manches anerkennende Nicken im gut besuchten Pfarrheim St. Marien. „Die Kernfrage des ganzen Themas ist doch: Wer studiert mit welchem Ziel Medizin?“, so Spahn. Aus diesem Grund sollen die Studenten zu Praktika aus den Unikliniken geholt und in die ländlichen Praxen gesteckt werden. „Durch die Praxiserfahrung kann ein Klebeeffekt entstehen.“
Ebenfalls volle Aufmerksamkeit wurde ihm auch bei den Maßnahmen zuteil, die die Bundesregierung gegen lange Wartezeiten auf Facharzttermine für Kassenpa-tienten plant. Dies soll in Zukunft so geregelt werden, dass, wenn ein Termin nicht innerhalb von vier Wochen zustande kommt, die Betroffenen zur ambulanten Behandlung auch ins Krankenhaus gehen können.
Das in der anschließenden Diskussionsrunde aufgegriffene Schlagwort der „Zwei-Klassen-Medizin“ ließ Spahn aber nicht gelten. „Wer sich unbedingt einen goldenen Rollator leisten möchte, soll einen bekommen“, sagte er mit Blick auf Privatpatienten. „Das Wichtigste ist aber doch, dass letztlich alle überhaupt einen Rollator haben.“


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