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aus Hellweger Anzeiger: Dienstag, 14. April 2015

Zünglein an der Waage im Rennen ums Rathaus

CDU diskutiert über Bürgermeisterwahl – Verzicht auf Verzicht unwahrscheinlich

                        Von Christian Vormbrock

HOLZWICKEDE Wenn am 13. September die Holzwickeder in ihren Wahllokalen die Kreuze machen, geht ein spannender Wahlkampf zu Ende – soviel ist sicher. Dafür könnte nämlich die Holzwickeder CDU sorgen.

Als vor zwei Wochen Ulrike Drossel offiziell als Gemeinschaftskandidatin des unabhängigen Holzwickeder Bürgerblocks, von Bündnis 90/Die Grünen und der FDP vorgestellt wurde, fasste BBL-Chef Thomas Wolter die Chancen Drossels wie folgt zusammen: „Wir haben 43 Prozent der Wählerschaft, die hinter uns steht.“ Er spielte damit auf die jeweiligen Einzelergebnisse der drei Parteien bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr an, wo der BBL 19,2 Prozent, die Grünen 12,5 Prozent und die FDP 10,7 Prozent der Stimmen holten.
Ginge es tatsächlich danach, müsste sich SPD-Kandidat Michael Klimziak mit seinen 35,0 Prozent, die die Sozialdemokraten erreichten, im September warm anziehen – doch natürlich ist eine Bürgermeisterwahl nicht so einfach, stehen doch vor allem die Personen und danach die Parteien im Fokus.
Weder Partei noch Person werden in diesem Jahr für die Holzwickeder Christdemokraten im Mittelpunkt stehen. Wie berichtet, hatte sich der Vorstand der CDU Ende März gegen einen eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl ausgesprochen und auch gegen die Möglichkeit, etwa die Gemeinschaftskandidatin von BBL, Grünen und FDP offiziell zu unterstützen. Da die CDU noch immer zweitstärkste Partei in Holzwickede ist, hatte es hierfür viel Kritik aus der Bevölkerung gegeben.
In einer konstituierenden Sitzung des CDU-Vorstandes soll in der kommenden Woche nun das Thema Bürgermeisterwahl noch einmal auf die Tagesordnung rücken. Von einer gänzlichen Neubewertung des Kandidatenthemas oder gar einem Verzicht auf den Verzicht könne diesbezüglich aber keine Rede sein, wie CDU-Parteichef Frank Lausmann gestern auf Anfrage gegenüber unserer Zeitung erklärte. So sei der Verzicht auf einen eigenen Kandidaten „eine Empfehlung des alten Vorstandes an den neuen Vorstand“ gewesen. Und obwohl der neue Vorstand nur auf wenigen Positionen verändert wurde, soll das Thema Bürgermeisterwahl noch einmal diskutiert und auch andere Meinungen durchgesprochen werden. „Deswegen leben wir ja in einer Demokratie“, so Lausmann.
Ganz ausschließen sollte man grundsätzlich zwar keine Möglichkeit, schließlich sei noch bis Ende Juni Zeit einen Kandidaten aufzustellen. „Ich rechne aber wirklich nicht damit, auch wenn ich der Letzte wäre, der sich dem verschließen würde“, so Lausmann. Eine Art Mitgliederentscheid über die Bürgermeisterfrage werde es aber sicherlich nicht geben.
Wenn der Vorstand der Christdemokraten am nächsten Donnerstag, 23. April, zusammenkommt, gehe es laut Lausmann vor allem um die Abstimmung der weiteren Vorgehensweise im Bürgermeisterwahlkampf – und damit wohl auch um die Frage, ob, und wenn ja: was, man seinen Wählerinnen und Wählern für den 13. September mit auf den Weg geben möchte.
Denn eines ist klar: Zwar ist die Bürgermeisterwahl vor allem eine Personenwahl. Doch sollte Ulrike Drossel auch mit den 22,6 Kommunalwahl-Prozent der CDU rechnen können, könnte eine ganz reale Mehrheit tatsächlich am 13. September hängen bleiben.


Bildunterschrift: Wer wird in diesem Jahr als „Erster Bürger der Gemeinde“ ins Holzwickeder Rathaus einziehen? Die Holzwickeder CDU könnte trotz Kandidaten-Verzichts diese Entscheidung beeinflussen.

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