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aus Hellweger Anzeiger: Freitag, 01. Juli 2016

CDU im Südkreis will mit Hüppe in den Bundestag

Chancenloser Mitbewerber nutzt seine Bewerbung für unverblümte Parteikritik

        Von Alexander Heine

Kreis Unna Die CDU im Wahlkreis Unna I setzt im Bundestagswahlkampf erneut auf Hubert Hüppe. Der 59-jährige Bundestagsabgeordnete aus Werne erhielt 86 Prozent der Delegiertenstimmen.

49 von 60 Wahlkreisvertretern stimmten für den amtierenden Bundestagsabgeordneten – nur; denn Hubert Hüppe war gegen den weitgehend unbekannten Mitbewerber aus Kamen als klarer Favorit ins Rennen gegangen. Zudem hatte Dr. Jan Hoffmann sich mit der Art und Weise seiner Kandidatur nicht gerade Freunde unter den Christdemokraten gemacht: Auf dem Kreisparteitag im November hatte er wie aus dem Nichts ohne Rücksprache mit irgendwem den Hut in den Ring geworfen; und das widerspricht den parteipolitischen Gepflogenheiten, bekräftigte Kreisparteichef Marco Morten Pufke am Abend, der sich für die Nominierung „keine Kampfkandidatur gewünscht“ hat.
Als Hoffmann – 2014 Bürgermeisterkandidat der CDU in Kamen – in seiner Vorstellung dann auch noch mit unverblümter Kritik gegen den „ausgehöhlten Kanzlerinnenverein“ wetterte, zum verbalen Schlag gegen Partei und Angela Merkel ausholte, schien die Zustimmung für ihn gen Nullpunkt zu sinken; nicht wenige im Saal verzichteten sogar Anstandsapplaus. Und doch vereinte er acht Stimmen auf sich; 14 Prozent bei drei Enthaltungen.
Pufke nahm‘s gelassen. Ein „kritischer Geist innerhalb einer Partei“ habe noch nie geschadet. „Bis jetzt hat er sich fair verhalten und ich hoffe, er bleibt an Bord.“ Lässt Hoffmann seinen Worten vom Abend Taten folgen, wird er bei der nächsten Nominierung erneut kandidieren; als Protestzeichen gegen die Unionspolitik der vergangenen Jahre.
Hubert Hüppe präsentierte sich indes gewohnt souverän und zuversichtlich, erinnerte an seine Wahlerfolge 2013 in Fröndenberg (43,15 Prozent) und Schwerte, wo er nur 0,3 Prozentpunkte hinter Oliver Kaczmarek (SPD) lag. Und wohl mit Blick auf den Mitbewerber machte er deutlich: „Ich habe mich über vieles geärgert, auch über die Kanzlerin. Aber ich halte viel von meiner CDU und stehe hinter ihr.“ Gleichwohl sei er niemand, der dem Zeitgeist hinterherrenne. Denn das, so Hüppe, sei „der neueste Stand des Irrtums“.


Bildunterschrift: Hubert Hüppe hatte leichtes Spiel – doch so deutlich wie erwartet fiel das Ergebnis gegen den weitgehend unbekannten Mitbewerber für ihn nicht aus.


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